Archiv


Führung zur Kapelle-Ausstellung im Stadtmuseum

Zum Jubiläum der Kapelle im Hürnholz gibt es eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Wendlingen a.N.. Exponate aus dem Diözesanarchiv, private Leihgaben sowie viele Bilder und Informationen zeigen die Bedeutung der Kapelle und die Wertschätzung dieses Kleinods über die Jahrhunderte.

Zu einer Führung durch die Ausstellung am Sonntag, 17. August 2025 ergeht herzliche Einladung.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang des Stadtmuseums in der Kirchstraße.

Kräutersträuße an Mariä Himmelfahrt – Spendenaktion des Katholischen Frauenbundes

Mitglieder des Frauenbundes Wendlingen binden wieder Kräutersträuße für das Fest Mariä Himmelfahrt.

Wer Kräuter und Blumen für die Kräutersträuße spenden möchte, kann sie am Samstag, den 16.8. ab 13 Uhr im Gemeindezentrum, Eingang Bürgerstr., Wendlingen, abgeben.

Am Samstagabend, 16.8. und am Sonntag, 17.8. werden die geweihten Sträuße nach den Gottesdiensten in St. Kolumban gegen eine kleine Spende abgegeben. Sie ist für die Restaurierung der Kapelle im Hirnholz vorgesehen.

Pfarrbüro geschlossen

Am Donnerstag, 31. Juli ist das Pfarrbüro ganztägig geschlossen.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro St. Kolumban in Wendlingen-Unterboihingen.

 

 Zwischen Himmel, Hölle und Hochgefühl – Carmina Burana im Schlosshof Köngen

Köngen, 6. Juli 2025 – Ein lauer Sommerabend, ein historischer Schlosshof, drei Chöre, ein Ensemble voller Energie – und ein Werk, das wie ein Donnerschlag durch die Musikgeschichte hallt: Carl Orffs Carmina Burana. Unter der Leitung von Paul Theis vereinten sich die Jugendkantorei Köngen, der Chor Zum Guten Hirten Köngen und der Junge Chor Stuttgart zu einem musikalischen Spektakel, das das Publikum im vollbesetzten Schlosshof Köngen mitriss und begeisterte.

Schon zu Beginn erklang das weltberühmte „O Fortuna“ – ein mächtiger Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna, der das Publikum augenblicklich in den Bann zog. Und tatsächlich: Das Schicksal war dem Konzert milde gestimmt. Nachdem es zunächst unklar war, ob das Wetter halten würde, blieb es doch während der gesamten Aufführung trocken – als hätte Fortuna persönlich ihre schützende Hand über die Musiker gehalten.

Die Moderation, charmant und kenntnisreich von Tillmann Friederich vorgetragen – selbst Sänger im Jungen Chor Stuttgart – führte das Publikum durch die mittelalterliche Welt der Carmina Burana: eine Welt voller „Donner, Leidenschaft, Liebe, Moral und Spott – also dem ganz normalen mittelalterlichen Wahnsinn“. Die Texte, einst von lebenslustigen Mönchen verfasst, erzählen von Frühlingserwachen, Liebeswerben, Trinkgelagen und der launischen Macht des Schicksals. Orff hat sie in eine musikalische Sprache übersetzt, die archaisch, rhythmisch, mitreißend und zugleich zutiefst menschlich ist.

Die Solisten – Gundula Peyerl (Sopran), Gunnar Brenner (Tenor, ebenfalls Mitglied des Jungen Chors Stuttgart) und Thomas Hamberger (Bariton) – überzeugten mit stimmlicher Präsenz und Ausdruckskraft. Besonders der „gebratene Schwan“, klagend und ironisch zugleich, sorgte für Gänsehaut und Schmunzeln. Begleitet wurden sie von Teresa Kratzer und Nora Wortmann am Klavier sowie dem Schlagzeugensemble der Musikhochschule Stuttgart, das mit Präzision und Wucht den rhythmischen Puls des Werks zum Leben erweckte.

Mit großer Ausdruckskraft und musikalischer Hingabe entfalteten die Chöre die ganze Bandbreite von Orffs Klangwelt – von den sakral anmutenden Frühlingsgesängen über die ausgelassenen Tavernenlieder bis hin zu den zarten, sehnsuchtsvollen Klängen im „Cour d’amours“. In diesem Abschnitt wechselten sich Chöre und Solisten wirkungsvoll ab, während die jugendlichen Stimmen der Ragazzi Amors Pfeile mit Anmut und Leichtigkeit verteilten.

Am Ende schloss sich der Kreis mit einem erneuten „O Fortuna“ – und das Publikum wusste: Es hatte kein gewöhnliches Konzert erlebt, sondern ein Ereignis. Ein Abend, der das Publikum zwischen Himmel, Hölle und Hochgefühl hin- und hergeschleudert hatte – genau so, wie es die Carmina Burana verlangen.

Wir suchen Sie!

Das Team der mobilen Tafel ‚CARIsatt‘ in Wendlingen a.N. verkauft einmal die Woche, donnerstags, Waren an Menschen mit geringem Einkommen, die einen CARIsatt-Ausweis haben. Diese Menschen kommen zumeist aus Wendlingen, Oberboihingen, Köngen und Unterensingen.
Verkauft werden kann nur, was Privatpersonen und Lebensmittelhändler spenden. Und hier kommen Sie ins Spiel. Die gespendeten Lebensmittel werden im Wechsel von zwei Teams donnerstags morgens bei den Händlern abgeholt und sortiert. Am frühen Nachmittag werden die Lebensmittel an das Verkaufsteam von CARIsatt übergeben und gehen direkt in den Verkauf. Alters halber wird sich ein Team, das die Waren bei den Händlern abholt, schweren Herzens von dieser Aufgabe verabschieden. Daher suchen wir Personen, die die Waren abholen und sortieren um den Betrieb der ehrenamtlich verantworteten und dringend benötigten mobilen Tafel aufrecht erhalten zu können.
Sie haben Interesse? Dann melden Sie sich gerne telefonisch im kath. Pfarrbüro (07024 / 920910) in Wendlingen-Unterboihingen, Ansprechpartnerin ist Gemeindereferentin Nicole Schmieder.

Es wartet eine erfüllende Aufgabe in einem tollen, engagierten Team auf Sie!

Wohnung für Pfarrer Kenneth Nwokolo gesucht

Im August kommt wieder unser Sommerpfarrer Kenneth Nwokolo aus Nigeria in unsere Seelsorgeeinheit und vertritt Pfarrer Dennis bei allen Gottesdiensten.

Dieses Jahr suchen wir für ihn vom 17.8.25 bis 19.9.25 eine kleine möblierte Wohnung, da unsere eigenen Wohnungen zurzeit alle vermietet sind.

Wenn Sie eine Wohnung für Pfarrer Kenneth anbieten können, melden Sie sich gerne zeitnah im Pfarrbüro Wendlingen

Tel.: 07024 920910 oder Mail: StKolumban.Wendlingen-Unterboihingen@drs.de.

Herzlichen Dank!

Erste Hilfe für die Seele

Notfallseelsorge im Landkreis Esslingen

„Hallo. Wir sind von der Notfallseelsorge. Wir haben jetzt Zeit für Sie.“ So oder so ähnlich beginnt häufig der Kontakt bei einem Einsatz der Notfallseelsorge. „Danke, dass Ihr da wart.“ Das hören wir häufig am Ende eines Einsatzes. Dazwischen: Zuhören. Schweigen. Reden. Taschentücher organisieren, die Brille suchen. Gemeinsam den Schmerz Aushalten. Manchmal beten. Ein Glas Wasser organisieren. Erste Schritte gehen.

Wenn ein schlimmer Unfall passiert, wird über die Leitstelle des Landkreises Esslingen die Notfallseelsorge gerufen. Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten die Betroffenen in der ersten Zeit nach dem Unfall. Wir kommen aber auch, wenn ein Mensch zu Hause plötzlich gestorben ist und die Angehörigen in den ersten Stunden Unterstützung brauchen.
Notfallseelsorge ist ein ökumenisches Angebot der Kirchen, Menschen seelsorglich beizustehen, die sich in einer akuten Notsituation befinden. Sie gilt allen Menschen, fragt nicht nach Konfession, Religion oder Weltanschauung. Unsere Motivation ist es, im Sinne des Doppelgebots der Liebe – Liebe deinen nächsten wie dich selbst – Menschen in Not beizustehen.
Wir treffen Menschen an, die nach einem belastenden Ereignis erst einmal nicht aus noch ein wissen, sich überfordert fühlen, im Schock sind. Wir bringen Zeit mit, stehen den Menschen in zur Seite, halten gemeinsam das Leid der Betroffenen aus. Wir versuchen ihnen zu helfen, eigene Worte für das Erlebte zu finden und aus der Ohnmacht wieder ins Handeln zu kommen.

Seit rund 25 Jahren gibt es die Notfallseelsorge im Landkreis Esslingen. Wir kümmern uns um Betroffene von Schicksalsschlägen und ebenso um haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte von z.B. Feuerwehr, Rettungsdienst oder Bereitschaften nach schwierigen und belastenden Einsätzen. Manchmal brauchen nämlich auch Retter Unterstützung. Im Landkreis Esslingen arbeitet die Notfallseelsorge in der AG Psychosoziale Notfallversorgung (AG PSNV) eng mit den Hilfsangeboten des DRKs, der Malteser und anderer Organisationen zusammen. Im vergangenen Jahr kamen rund 400 Einsätze zusammen.

Um diese Arbeit tun zu können, werden die haupt- und ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger gut ausgebildet. Wir gehen immer mindestens zu zweit in einen Einsatz, bekommen regelmäßig Fortbildungen und Supervision, in denen die Einsätze reflektiert werden können. Der Zusammenhalt im Team hilft ebenso, weiterhin mit Freude bei der Sache zu sein.

Neugierig geworden? Dann komm ins Team!
Wir suchen Dich als Verstärkung!
Mehr Auskunft über unsere Arbeit und über eine Mitarbeit gibt es hier:
INFOABEND NOTFALLSEELSORGE im Sophie-Scholl-Haus
Montag, 21.07.2025 um 20 Uhr
Bierawaweg 2/1
73760 Ostfildern Scharnhauser-Park

Oder bei den Sprechern des Leitungsteams:
Anastasios Leontopoulos (evang.)
Tel. 0176-472 888 53
E-Mail: Anastasios.Leontopoulos@elkw.de

Christian Slunitschek (kath.)
Tel. 07022-70892-28
E-Mail: Christian.Slunitschek@drs.de